F_Schuppen: Gartenhausbrand in Visquard

Datum: 3. August 2019 
Alarmzeit: 14:07 Uhr 
Alarmierungsart: DME, Nord Vollalarm 
Dauer: 2 Stunden 52 Minuten 
Art: F_Schuppen  
Einsatzort: Visquard 
Fahrzeuge: MLF 20-42-1 , TSF 20-40-1 , GW-ÖL 20-59-1  
Weitere Kräfte: EWE, FF Pewsum-Woltzeten, FF Visquad, Polizei 


Einsatzbericht:

Ein Feuer hat am Samstagnachmittag in Visquard ein Gartenhaus zerstört und eine Garage stark in Mitleidenschaft gezogen.

Um 14:07 Uhr wurde die Feuerwehr Visquard gemeinsam mit der Feuerwehr Krummhörn-Nord und der Einsatzleitwagen-Gruppe in den Oreertsweg alarmiert. Bereits auf der Anfahrt meldete die Leitstelle, dass das angrenzende Wohngebäude in Gefahr sei. Eine starke Rauchentwicklung war auf der Anfahrt zu erkennen.

Der Anwohner hatte vergeblich erste Löschversuche mit einem Gartenschlauch eingeleitet. Der Anwohner wurde vom Rettungsdienst vor Ort behandelt.

Die eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr begannen umgehend mit der Brandbekämpfung. Hierzu wurden zunächst mehrere Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Das Feuer hatte bereits von dem brennenden Gartenhaus auf die Garage übergegriffen.

Zur Aufstockung der Atemschutzgeräte und Atemschutzgeräteträger an der Einsatzstelle, wurden weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr Pewsum-Woltzeten angefordert, die in Folge der Alarmierung des Einsatzleitwagens am Feuerwehrhaus Pewsum in Bereitstellung standen.

In der Garage befanden sich zudem noch mehrere Fahrzeuge, darunter ein Personenkraftwagen. Der Personenkraftwagen wurde mit Hilfe des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges aus der Garage gezogen.

Eine Brandausbreitung auf das angrenzende Wohnhaus konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden.

Der zuständige Energieversorger schaltete das Gebäude frei von Strom und Gas.

Für die Nachlöscharbeiten musste ein Teil des Garagendaches geöffnet werden. Dies erwies sich als schwierig, da das Dach aus mehreren Schichten bestand. Hierzu musste ein Winkelschleifer, diverse Einreißhaken und eine Kettensäge vorgenommen werden. Zur Lokalisierung der Glutnester wurde zudem eine Wärmebildkamera eingesetzt.

Um auch letzte Glutnester abzulöschen, wurde im Bereich der Garage sowie des eingestürzten Gartenhauses Schaummittel eingesetzt. Im Einsatz waren rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr Krummhörn. Ebenfalls im Einsatz war der Rettungsdienst, die Polizei und der Energieversorger.